Energiegesetz Kanton Glarus - Vernehmlassungsantwort

Im Anhang befindet sich die Vernehmlassungsantwort der Energieallianz Linth zum Energiegesetz des Kantons Glarus (Übernahme der MuKEn 2014). Die wichtigsten Kommentare und Änderungsvorschläge sind:

Das neue Energiegesetz zielt zweifellos in die richtige Richtung. Man merkt aber gut, dass es aus einer Zeit stammt, in der Klimaschutz noch kein prioritäres Anliegen war.

Der Klimawandel stellt für die Menschheit eine existentielle Bedrohung der Lebensgrundlagen dar. Einer Mehrheit der Bevölkerung ist dies im Moment noch nicht klar. Wir erwarten deshalb von der Regierung, dass sie der Bevölkerung erklärt, was zur Begrenzung des Klimawandels notwendig ist und sich für die entsprechenden Massnahmen vehement einsetzt. Es sollten unbedingt mehr Massnah­men integriert werden, welche zu einer raschen und starken Reduktion der Treibhausgas-Emissionen führen.

  • Der Kanton und die Gemeinden sollen ihre eigenen Gebäude innerhalb der nächsten 10 Jahre mit Photovoltaik- und/oder Solarthermieanlagen ausrüsten und damit eine Vorbildfunktion übernehmen.
  • Keine Neubauten mehr mit fossilen Wärmeerzeugern. Kein Heizungsersatz mit fossilen Wärmeerzeugern, ausser der fossile Ersatz weist nachweislich geringere Gesamtkosten über die Lebensdauer auf.
  • Der Kanton soll zinslose, zweckgebundene Darlehen zur Erstellung von Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden geben.
  • Der Kanton soll zinslose, zweckgebundene Darlehen zur energetischen Sanierung und zum Heizungsersatz von Gebäuden geben.
  • Der Kanton soll die Förderbeiträge des Bundes für grosse Photovoltaik-Anlagen erhöhen.

Unten befindet sich ein Link auf unsere konkrete Anwort mit den Details zu den oben erwähnten Vorschlägen. Bei Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.