Warmwasserverbrauch reduzieren und damit Klima und Portemonnaie schonen

Die Energieallianz Linth lanciert zusammen mit dem Kanton Glarus und der Stiftung KliK eine Aktion zur Förderung von wassersparenden Duschbrausen. Der Energieverbrauch für die Erwärmung von Warmwasser und der Wasserverbrauch kann damit um fast die Hälfte gesenkt werden, was sich auch im Portemonnaie bemerkbar macht. GlarnerInnen haben die Möglichkeit, eine Sparbrause zum Spezialpreis zu erwerben.

Einfach und clever Klima schützen

Im Rahmen der Aktion «Ihr Handgriff spart» will die Energieallianz Linth den Ausstoss von CO2 reduzieren sowie die Haushalte dabei unterstützen, Energie, Wasser und damit Geld einzusparen. Meist wird ein sparsamer Umgang von Ressourcen mit Einschränkungen und Komfortverlust in Verbindung gebracht, doch die Aktion soll für einmal einen Weg ohne Verzicht und Verhaltensänderung aufzeigen. Klein und Gross können gleichermassen dazu beitragen, einfach im Alltag die Umwelt zu schonen.

Eine Spar-Duschbrause spart etwa die Hälfte der Energie ohne den Komfort beim Duschen negativ zu beeinflussen.


Spar-Duschbrause zum Aktionspreis von Fr. 10— anstatt Fr. 37.– für die Einwohner im Kanton Glarus

Für das Klima, die Energieeffizienz und das Portemonnaie eine gute Sache

Laut dem Bundesamt für Energie brauchen gewöhnliche Duschbrausen durchschnittlich 13 Liter Wasser pro Minute. Eine Sparbrause braucht hingegen deutlich weniger, wie das Modell Prosecco von aquaclic zeigt. Mit 7 Litern pro Minute wird beinahe 50% weniger Wasser verbraucht. Der Wasserstrahl wird dabei mittels Luftzufuhr intensiviert um den gleichen Duschkomfort zu gewährleisten. Für einen Haushalt mit 4 Personen, bei dem alle 300 Mal pro Jahr 5 Minuten duschen können mit einer Sparbrause 36’000 Liter Wasser gespart werden. Um dieses Wasser von 10°C (= Ausgangstemperatur) auf 39°C (= Duschtemperatur) aufzuheizen, werden 1’600 kWh Energie benötigt. Dies entspricht ungefähr 160 Liter Heizöl, was wiederum ca. 420 kg CO2-Emissionen entspricht. Für die gleiche Menge CO2 kann eine Person von Zürich nach Moskau fliegen! Doch nicht nur für das Klima, auch finanziell lohnt sich eine sparsame Duschbrause. Bei einem Wasserpreis (inkl. Abwasser) von 3.- Franken pro m3 und einem Heizölpreis von 90 Rappen pro Liter werden 250 Fr pro Jahr gespart, pro Person also rund 60 Fr.

Anteil der Energie für Warmwasser steigend

Die Grafik unten vergleicht die Energie, welche für die Warmwasseraufbereitung und für die Raumwärme gebraucht wird. In den letzten Jahren brauchen neue bzw. renovierte Gebäude immer weniger Energie, um die Räume zu heizen. Damit nimmt der Energieanteil für Warmwasser zu. Deshalb sollten wir diesen Teil nicht länger vernachlässigen. Die wassersparende Duschbrause ist eine einfache Massnahme, um den Energieverbrauch für Warmwasser zu senken.

Je besser die Gebäude isoliert sind, desto höher ist der Anteil Energie, welcher für die Erzeugung des Warmwassers verwendet werden muss.

Von Fördergeldern profitieren

Die Stiftung KliK (Klimaschutz und CO2-Kompensation) und der Kanton Glarus unterstützen den Bezug von sparsamen Duschbrausen finanziell. So kann die Bevölkerung im Kanton Glarus neben geringeren Energiekosten auch von einem attraktiven Preis profitieren. Pro Haushalt kann eine Duschbrause Prosecco im Wert von 37 Franken zum Sparpreis von nur 10 Franken bezogen werden. Unter https://sinum.ch/ihr-handgriff-spart/energieallianz-linth-glarus kann die Sparbrause bestellt werden. Sie wird portofrei nach Hause geliefert. Die Aktion ist zeitlich begrenzt, gilt nur für Haushalte im Kanton Glarus und ist auf eine Sparbrause pro Haushalt limitiert. Weitere Informationen auf www.energieallianz-linth.ch.

Energieallianz Linth

Die Energieallianz Linth ist ein unabhängiger, nicht gewinnorientierter Verein mit dem Ziel, den Anteil an lokal produzierter Energie im Kanton Glarus und in der Linthebene bis und mit Rapperswil-Jona zu erhöhen. Dazu soll einerseits die Energie effizienter genutzt und andererseits soll vermehrt erneuerbare Energie in der Region produziert werden. Dies verringert die Abhängigkeit vom Ausland und schafft regionale Arbeitsplätze.

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