Aktuelle Energieprojekte

Konkrete Projekte:

Solarstromanlage in Mollis

Die zur Zeit grösste Solarstromanlage wurde Ende September 2011 in Betrieb gesetzt. Die aktuelle Stromproduktion kann hier eingesehen werden. Eindrücke von der Einweihung.

Schulen

Wir wollen in 2011 mindestens ein Energieprojekt zusammen mit der Schule in Glarus Nord realisieren können. Ein Projektteam hat mit den Vorarbeiten begonnen und ist auf gutem Wege.

 

Öffentliche Gebäude

Ein Projektteam befasst sich mit dem Energieverbrauch in öffentlichen Gebäuden von Glarus Nord. Wir sind der Meinung, dass die öffentliche Hand bei der Energieeffizienz in Gebäuden eine Vorreiter-Rolle übernehmen sollte. Ziel ist es, die Behörden von Glarus Nord zu entsprechenden Massnahmen zu motivieren.

 

Energie-Coach

Für sanierungswillige Bauherren könnte ein Energie-Coach, welcher die Projekte von A-Z begleitet (vom Konzept, über die Einholung und Beurteilung von Offerten, die Überwachung der Realisierung bis zur Kontrolle der Effekte nach der Realisierung bzw. Abnahme) eine grosse Hilfe sein. Wir prüfen ob bzw. wie die Energieallianz Glarus auf diesem Gebiet sinnvoll aktiv werden könnte und sind im Gespräch mit dem Kanton.

 

Studienarbeiten der Hochschule Wädenswil ZHAW

Von Mitte April bis Ende Mai 2010 werden 24 Studierende des 6. Semesters Umweltingenieurwesen, Fachrichtung erneuerbare Energien, 6 Studienarbeiten im Bereich Energieversorgung bzw. energieautarke Region Glarus Nord durchführen.  Am 1. Juni werden die Ergebnisse öffentlich präsentiert werden.

Übersicht über die 6 Studien:

Mühlehorn heizt und kühlt erneuerbar

Mühlehorn liegt direkt am Walensee. Es soll eine Wasserleitung mit Seewasser durch das Dorf geplant werden, an welche die Gebäude von Mühlehorn jeweils Wärmepumpen anschliessen könnten. Das abgekühlte Wasser würde wieder zurück in den Walensee geleitet. Im Sommer könnte das Seewasser zum Kühlen von Gebäuden eingesetzt werden.

Der Strom für die Wärmepumpen soll so weit möglich von einem neu zu planenden Trinkwasser-Kraftwerk in Mühlehorn produziert werden.

 

Klärschlammnutzung ARA Glarnerland

Es sollen Einsatzmöglichkeiten der Hydrothermalen Karbonisierung (HTC) in der ARA Glarnerland untersucht werden. Mit dem HTC-Verfahren wird aus Biomasse direkt Braunkohle hergestellt. Dadurch kann die Entstehung von CO2 weitgehend vermieden werden.

 

Thermische Energie aus der Kehrichtverbrennung (KVA) Niederurnen

Machbarkeitsstudie, ob und wie die Abwärme der KVA Niederurnen in einem Fernwärmenetz optimal genutzt werden könnte. Dabei soll auch industrielle Abwärme mitberücksichtigt werden.

 

Windenergie in Glarus Nord

Einem traditionellen Konzept mit einigen wenigen, sehr grossen Windturbinen soll als Alternative die Aufstellung von vielen kleinen Windkraftanlagen gegenüber gestellt werden. Dabei sollen neben der Kosten/Nutzen Frage insbesondere auch Vor- und Nachteile der beiden Varianten für die Region aufgezeigt werden.

 

Hydrothermale Kabonisierung und Heat-Pipe-Reforming in Glarus Nord

Einsatzmöglichkeiten dieser beiden neuen Technologien in Glarus Nord prüfen. Es sollen konkrete Anlagenkonzepte entwickelt und die Verwendung der entstehenden Produkte diskutiert und bewertet werden.

 

Biogas-Anlage in Glarus Nord

Planung, Dimensionierung und Standortvorschlag für eine (oder mehrere) möglichst effiziente Biogas-Anlagen. Das entstehende Glarner Biogas soll zu 100% nicht-thermisch genutzt werden. Zu diesem Zweck sollen div. technische Varianten aufgezeigt und deren Wirkungsgrade verglichen werden.

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